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Entstehung von A-Z
Hier gelangen Sie zur Dokumentation der Erstellung eines Solarstrom-Kraftwerks.
Projektdaten
| Generalunternehmer Projektentwickler |
solarhybrid AG |
| Auftraggeber Betreiber |
S Quadrat Fürstenwalde 1,2,3,4,5,6 Betriebs GmbH & Co. KG |
| Eigenkapital | Altira AG |
| Fremdkapital | Commerzbank AG |
| Gesamtauftragsvolumen für solarhybrid |
rund 76 Mio. € (netto) |
| Nennleistung | 39,5 MWp |
| Jahresertrag | 36,5 Mio. kWh/a |
| CO2-Einsparung | 733.000 t in 20 Jahren Laufzeit |
| Planung, Bauleitung | Enerparc AG |
| Montage | Conecon GmbH |
| PV-Module | Suntech Power International Ltd. 62.832 Suntech 225 Wp, 110.880 Suntech 230 Wp |
| Wechselrichter | SMA Solar Technology AG 40 SMA SC 780 CP, 6 SMA SC 720 CP |
| Gestelltechnik | Mounting Systems GmbH Sigma |
| Rammpfosten | BFtec GmbH |
| Grundstücksgröße | 89 ha |
| Grundstücksart | militärische Konversionsfläche, ehemaliger Flugplatz |
| Altlastenräumung | FGGK GmbH |
| Standort | Flugplatz Fürstenwalde, Buchholzer Chaussee, 15517 Fürstenwalde/Spree |
| Errichtung | August - Oktober 2011 |
Projektbeschreibung
Die solarhybrid AG hat als Generalunternehmer und Projektentwickler das Solarstrom-Kraftwerk Fürstenwalde/Spree auf einem ehemaligen Militärflughafen bis zur Übergabestation in Rekordbauzeit von zehn Wochen errichtet. Das 39,5 Megawatt-Projekt hat für solarhybrid ein Gesamtauftragsvolumen von 76 Millionen Euro. Auftrag- und Eigenkapitalgeber ist die durch die Altira Renewables Management GmbH initiierte Deutscher Solarfonds Stabilität 2010 GmbH & Co. KG. Die Fremdfinanzierung stammt von der Commerzbank AG.
solarhybrid hat das Projekt von der ersten Idee bis zur Baureife und Baugenehmigung vollständig selbst entwickelt. Grundlage war der Erwerb des Grundstücks von der Airport Development A/S Zweigniederlassung Neuhardenberg. Bei der Realisierung sind die bewährten Partner aus vorherigen Projekten beteiligt: Photovoltaik-Module von Suntech, Wechselrichter von SMA, Gestelltechnik von Mounting Systems, Montage von Conecon, Planung von Enerparc.
solarhybrid hat die Bebauungspläne zur Erlangung der Baureife gemeinsam mit der Stadt Fürstenwalde und der Gemeinde Steinhöfel, Ortsteil Neuendorf im Sande erarbeitet. Die Beteiligung von Stadt und Gemeinde war notwendig, da beide Verwaltungen für das grenzüberschreitende Baugrundstück planungsrechtlich zuständig sind. Dabei haben Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst aus Fürstenwalde und Bürgermeister Wolfgang Funke aus Steinhöfel das Projekt nachdrücklich unterstützt. So konnten die Verantwortlichen für das Genehmigungsverfahren bei den Verwaltungen, Wigbert Bengtsson aus Fürstenwalde und Mathias Henning aus Steinhöfel, das Projekt zügig begleiten. Als Planungsbüro im Genehmigungsverfahren fungierte Bestplan aus Fürstenwalde unter Leitung von Frank Wildschütz. Das Bauantragsverfahren konnte durch das Planungsbüro Müller aus Fürstenwalde erfolgreich abgeschlossen werden, so dass am 22. Juli 2011 der Landkreis Oder-Spree die Baugenehmigung erteilte. Dank gilt allen beteiligten Mitarbeitern bei den entsprechenden Verwaltungen für die zielführende Bearbeitung.
Mit der Errichtung des Solarstrom-Kraftwerks Fürstenwalde hat die solarhybrid AG erneut ihre Leistungsfähigkeit in der Realisierung von Solarstrom-Kraftwerken im Multi-Megawattbereich unter Beweis gestellt. Bereits nach zehn Wochen Bauzeit wurden die Bauarbeiten auf dem Baufeld technisch abgeschlossen und die AC-Leistung an der Übergabestation zur Verfügung gestellt. Um dieses Ziel zu erreichen, sorgten bis zu 350 Mitarbeiter vor Ort für die zügige Umsetzung. Darunter befanden sich zahlreiche Beschäftigte aus der Region.
Das Kraftwerk wird mehr als 36,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr erwirtschaften, womit der Bedarf von 10.500 Haushalten gedeckt werden kann. Mit einer Einsparung von 733.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) in 20 Jahren Laufzeit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Zudem können die Stadt Fürstenwalde und die Gemeinde Steinhöfel mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen in den nächsten 20 Jahren rechnen.


