Freitag, 2010-07-30

Mit den folgenden Formeln können die jährlichen Gesamteinnahmen und damit die Rentabilität eines Solarkraftwerks errechnet werden:

 

 

Energieertrag pro Jahr in kWh pro kWp  x Leistung der Solaranlage
= Gesamtertrag in kWh 

 

Gesamtertrag in kWh x EEG-Vergütung pro kWh
= Jährliche Umsatzerlöse

Sämtliche Einflussfaktoren beachten

Damit der Erfolg einer oder mehrerer Solaranlagen wirklichkeitsnah abgebildet werden kann, müssen vom prognostizierten Bruttoertrag neben den Abschlägen für Degradation und Prognoseunsicherheiten auch solche für technische Verluste einbezogen werden. Darum werden in Ertragsgutachten folgende ertragsmindernde Einflussfaktoren berücksichtigt:

  • Verschmutzung der Solarmodule
  • Leistungsschwankungen zwischen den Solarmodulen
  • Leitungs- und Transformatorverluste
  • Wechselrichterparameter
  • Einstrahlungseinflüsse
  • Abweichungen der realen Gegebenheiten vor Ort von Solarmodultestparameter

Nach Abzug aller Abschläge vom Bruttoertrag erhält man den Nettoertrag der Anlage – die Basis für die „Performance Ratio“. Diese ist ein wichtiges Gütemerkmal der Solaranlage. Sie gibt an, welcher Anteil des erzeugten Stroms real zum Verkauf zur Verfügung steht. Am Ende zählt schließlich das wirtschaftliche Ergebnis, das sich mit dem erzeugten Strom erzielen lässt.